Employee Net Promoter Score (eNPS): Ein Schlüssel zum Verständnis der Mitarbeiterzufriedenheit

Employee Net Pro­mo­ter Score (eNPS): Ein Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit

In der dyna­mi­schen Welt der Unter­neh­mens­füh­rung ist das Ver­ständ­nis der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung ein kri­ti­scher Fak­tor für den anhal­ten­den Erfolg. Hier tritt der Employee Net Pro­mo­ter Score (eNPS) auf den Plan. Der eNPS ist ein ein­fa­cher, aber mäch­ti­ger Indi­ka­tor für das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den und die Loya­li­tät der Mit­ar­bei­ter gegen­über ihrem Arbeit­ge­ber.

Defi­ni­ti­on des Employee Net Pro­mo­ter Scores

Der eNPS ist eine Vari­an­te des Net Pro­mo­ter Scores (NPS®), einer Metrik, die ursprüng­lich ent­wi­ckelt wur­de, um die Kun­den­zu­frie­den­heit und ‑loya­li­tät zu mes­sen. Der eNPS hin­ge­gen kon­zen­triert sich auf die Mit­ar­bei­ter eines Unter­neh­mens.

Er wird durch eine ein­zi­ge Fra­ge ermit­telt: “Wie wahr­schein­lich ist es, dass Sie Ihren Arbeit­ge­ber einem Freund oder Kol­le­gen wei­ter­emp­feh­len wür­den?”

Die Ant­wor­ten wer­den auf einer Ska­la von 0 bis 10 bewer­tet, wobei die Befrag­ten in drei Kate­go­rien ein­ge­teilt wer­den: Pro­mo­to­ren (9–10), Pas­si­ve (7–8) und Detrak­to­ren (0–6). Der eNPS wird dann berech­net, indem der Pro­zent­satz der Detrak­to­ren vom Pro­zent­satz der Pro­mo­to­ren sub­tra­hiert wird.

Bedeu­tung des eNPS

Der eNPS ist mehr als nur eine Zahl. Er bie­tet einen Ein­blick in die all­ge­mei­ne Zufrie­den­heit und Loya­li­tät der Mit­ar­bei­ter, was wie­der­um Aus­wir­kun­gen auf die Arbeits­mo­ral, die Pro­duk­ti­vi­tät und letzt­end­lich den Erfolg des Unter­neh­mens haben kann. Ein hoher eNPS deu­tet auf eine posi­ti­ve Arbeits­kul­tur und zufrie­de­ne Mit­ar­bei­ter hin, wäh­rend ein nied­ri­ger eNPS Alarm­glo­cken läu­ten las­sen soll­te und Anlass zur Über­prü­fung und Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen geben könn­te.

His­to­ri­scher Hin­ter­grund des eNPS

Die Welt der Arbeit hat sich mit der Zeit erheb­lich ver­än­dert, und mit ihr auch die Metho­den zur Mes­sung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit. Der Employee Net Pro­mo­ter Score ist ein rela­tiv neu­er Spie­ler auf die­sem Feld, hat aber tie­fe Wur­zeln in der Kun­den­bin­dungs­me­trik.

Von NPS zu eNPS

Der ursprüng­li­che Net Pro­mo­ter Score (NPS®) wur­de im Jahr 2003 von Fred Reich­held ein­ge­führt, mit dem Ziel, die Kun­den­zu­frie­den­heit und ‑loya­li­tät auf eine ein­fa­che, aber effek­ti­ve Wei­se zu mes­sen. Mit der Zeit erkann­ten die Unter­neh­men, dass eine ähn­li­che Metrik auch für die Beur­tei­lung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit nütz­lich sein könn­te. So wur­de der eNPS gebo­ren, indem die glei­che Fra­ge, die ursprüng­lich an Kun­den gestellt wur­de, nun an Mit­ar­bei­ter gerich­tet wur­de.

Ent­wick­lung und Akzep­tanz des Employee Net Pro­mo­ter Score

Seit sei­ner Ein­füh­rung hat der eNPS an Beliebt­heit und Akzep­tanz gewon­nen. Unter­neh­men welt­weit haben erkannt, dass die Zufrie­den­heit und Loya­li­tät der Mit­ar­bei­ter direkt mit der all­ge­mei­nen Leis­tung und dem Erfolg des Unter­neh­mens kor­re­lie­ren. Der eNPS hat sich zu einem wert­vol­len Instru­ment ent­wi­ckelt, das Unter­neh­men dabei hilft, ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die Bedürf­nis­se und Wün­sche ihrer Mit­ar­bei­ter zu erhal­ten und pro­ak­ti­ve Schrit­te zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­um­ge­bung zu unter­neh­men.

Berech­nung des eNPS

Der Employee Net Pro­mo­ter Score ist eine leicht ver­ständ­li­che Metrik, deren Berech­nung und Inter­pre­ta­ti­on nicht kom­pli­ziert sind. Die­se Ein­fach­heit ist einer der Grün­de für sei­ne Beliebt­heit in der Unter­neh­mens­welt.

Fra­ge­stel­lung

Die Berech­nung des eNPS beginnt mit einer ein­fa­chen Fra­ge: “Wie wahr­schein­lich ist es, dass Sie Ihren Arbeit­ge­ber einem Freund oder Kol­le­gen wei­ter­emp­feh­len wür­den?” Die­se Fra­ge ist offen, ein­fach und geht direkt auf den Punkt. Sie gibt den Mit­ar­bei­tern die Mög­lich­keit, ihre all­ge­mei­ne Zufrie­den­heit und Loya­li­tät gegen­über dem Unter­neh­men aus­zu­drü­cken.

Employee Net Promoter Score (eNPS) berechnen
Employee Net Pro­mo­ter Score (eNPS) berech­nen

Ska­lie­rung und Inter­pre­ta­ti­on

Die Ant­wor­ten auf die eNPS-Fra­ge wer­den auf einer Ska­la von 0 bis 10 bewer­tet, wobei 0 bedeu­tet “über­haupt nicht wahr­schein­lich” und 10 “äußerst wahr­schein­lich”. Die Befrag­ten wer­den dann in drei Kate­go­rien ein­ge­teilt:

  • Pro­mo­to­ren (Bewer­tun­gen von 9 oder 10): Dies sind die begeis­ter­ten Mit­ar­bei­ter, die wahr­schein­lich posi­ti­ve Mund­pro­pa­gan­da für das Unter­neh­men machen wür­den.
  • Pas­si­ve (Bewer­tun­gen von 7 oder 8): Sie sind zufrie­den, aber nicht enthu­si­as­tisch. Sie könn­ten leicht zu Pro­mo­to­ren oder Kri­ti­kern wer­den, je nach ihren zukünf­ti­gen Erfah­run­gen.
  • Kri­ti­ker (Bewer­tun­gen von 0 bis 6): Die­se Mit­ar­bei­ter sind unzu­frie­den und kön­nen nega­ti­ve Mund­pro­pa­gan­da über das Unter­neh­men ver­brei­ten.

Der eNPS wird dann berech­net, indem der Pro­zent­satz der Kri­ti­ker vom Pro­zent­satz der Pro­mo­to­ren sub­tra­hiert wird. Das Ergeb­nis liegt zwi­schen ‑100 und +100, wobei höhe­re Wer­te auf eine bes­se­re Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und Loya­li­tät hin­deu­ten.

Schau­en wir uns noch ein­mal eini­ge Bei­spie­le für eNPS-Umfra­gen und ihre Ergeb­nis­se an:

0–6
(Detrac­tors)
7–8
(Pas­si­ve)
9–10
(Pro­mo­ter)
Gesamt-
ant­wor­ten
eNPS
20331568-7
106314745
147315233
212021620

Vor­tei­le des eNPS

In einer Zeit, in der der Wett­be­werb um Talen­te inten­si­ver denn je ist, kön­nen Unter­neh­men es sich nicht leis­ten, die Zufrie­den­heit ihrer Mit­ar­bei­ter zu igno­rie­ren. Der eNPS ist ein wirk­sa­mes Instru­ment, um die Stim­mung am Arbeits­platz zu mes­sen und Ver­bes­se­rungs­be­rei­che zu iden­ti­fi­zie­ren.

För­de­rung des Mit­ar­bei­ter­en­ga­ge­ments

Ein hoher Employee Net Pro­mo­ter Score deu­tet dar­auf hin, dass die Mit­ar­bei­ter zufrie­den und enga­giert sind. Enga­gier­te Mit­ar­bei­ter sind oft pro­duk­ti­ver, blei­ben län­ger im Unter­neh­men und tra­gen zu einer posi­ti­ven Arbeits­kul­tur bei. Durch regel­mä­ßi­ge eNPS-Erhe­bun­gen kön­nen Unter­neh­men Ver­än­de­run­gen im Mit­ar­bei­ter­en­ga­ge­ment über­wa­chen und dar­auf reagie­ren.

Iden­ti­fi­zie­rung von Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­len

Der Employee Net Pro­mo­ter Score ist nicht nur eine Moment­auf­nah­me der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit, son­dern auch eine Gele­gen­heit, Feed­back zu erhal­ten. Unter­neh­men kön­nen die Daten nut­zen, um Berei­che der Unzu­frie­den­heit zu iden­ti­fi­zie­ren und Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen zu ergrei­fen.

Anwen­dung des eNPS

Die kor­rek­te Anwen­dung des eNPS kann einen erheb­li­chen Unter­schied in der Art und Wei­se machen, wie ein Unter­neh­men die Zufrie­den­heit und das Enga­ge­ment sei­ner Mit­ar­bei­ter ver­steht und ver­bes­sert.

Häu­fig­keit der Befra­gung

Die Häu­fig­keit der eNPS-Befra­gung kann von Unter­neh­men zu Unter­neh­men vari­ie­ren. Eini­ge Unter­neh­men füh­ren quar­tals­wei­se Befra­gun­gen durch, ande­re halb­jähr­lich oder jähr­lich. Eine regel­mä­ßi­ge Befra­gung ist wich­tig, um Trends zu iden­ti­fi­zie­ren und die Aus­wir­kun­gen von Ände­run­gen in der Arbeits­um­ge­bung oder den Unter­neh­mens­richt­li­ni­en zu ver­ste­hen.

Ziel­grup­pen der Befra­gung

Wäh­rend eini­ge Unter­neh­men den eNPS unter allen Mit­ar­bei­tern erhe­ben, kon­zen­trie­ren sich ande­re mög­li­cher­wei­se auf bestimm­te Abtei­lun­gen oder Teams, ins­be­son­de­re wenn sie spe­zi­fi­sche Her­aus­for­de­run­gen oder Ver­än­de­run­gen erle­ben. Eine umfas­sen­de Befra­gung aller Mit­ar­bei­ter bie­tet ein voll­stän­di­ge­res Bild der gesam­ten Unter­neh­mens­kul­tur und Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit.

Ver­gleich von Employee Net Pro­mo­ter Score mit ande­ren Metri­ken

In der Unter­neh­mens­welt gibt es zahl­rei­che Metri­ken, um das Enga­ge­ment und die Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­ter zu mes­sen. Der eNPS ist eine davon, und ein Ver­gleich mit ande­ren gän­gi­gen Metri­ken kann hel­fen, sei­ne Stär­ken und Schwä­chen bes­ser zu ver­ste­hen.

eNPS vs. Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heits­in­dex

Der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heits­in­dex (MZI) ist eine ande­re belieb­te Metrik, die eine brei­te­re Palet­te von Fak­to­ren abdeckt, indem er ver­schie­de­ne Aspek­te des Arbeits­le­bens erfasst. Im Gegen­satz zum eNPS, der auf einer ein­zi­gen Fra­ge basiert, kann der MZI aus einer Rei­he von Fra­gen bestehen, die sich auf die Arbeits­be­din­gun­gen, die Bezie­hun­gen zu Vor­ge­setz­ten und Kol­le­gen, die Work-Life-Balan­ce und ande­re Fak­to­ren bezie­hen. Der MZI kann eine detail­lier­te­re Ein­sicht bie­ten, ist aber auch kom­ple­xer und zeit­auf­wän­di­ger sowohl in der Durch­füh­rung als auch in der Ana­ly­se.

eNPS vs. Ande­re Feed­back-Tools

Es gibt auch ande­re Feed­back-Tools wie 360-Grad-Feed­back, Mit­ar­bei­ter­be­fra­gun­gen oder Pul­se-Umfra­gen, die unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven und Tie­fen des Ein­blicks bie­ten. Der Employee Net Pro­mo­ter Score hat den Vor­teil der Ein­fach­heit und der leicht ver­ständ­li­chen Aus­ga­be, was die schnel­le Inter­pre­ta­ti­on und Reak­ti­on ermög­licht. Ande­re Tools kön­nen detail­lier­te­re oder nuan­cier­te­re Infor­ma­tio­nen lie­fern, erfor­dern aber oft mehr Res­sour­cen in Bezug auf Zeit und Ana­ly­se.

Fall­stu­di­en zur Anwen­dung des eNPS

Die theo­re­ti­sche Dis­kus­si­on des Employee Net Pro­mo­ter Score bie­tet wert­vol­le Ein­bli­cke, aber die Anwen­dung in der rea­len Welt zeigt, wie Unter­neh­men die­sen nut­zen kön­nen, um ihre Arbeits­kul­tur zu ver­bes­sern und erfolg­reich zu sein.

Erfolg­rei­che Imple­men­tie­run­gen des eNPS

Es gibt zahl­rei­che Bei­spie­le von Unter­neh­men, die den eNPS erfolg­reich imple­men­tiert haben, um ein bes­se­res Ver­ständ­nis für das Enga­ge­ment und die Zufrie­den­heit ihrer Mit­ar­bei­ter zu erhal­ten. Die­se Unter­neh­men nut­zen die Ergeb­nis­se, um posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen in ihrer Orga­ni­sa­ti­on her­bei­zu­füh­ren, sei es durch Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on, Bereit­stel­lung von Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten oder Ände­rung der Unter­neh­mens­richt­li­ni­en.

Eini­ge erfolg­rei­che Imple­men­tie­run­gen des eNPS sind:

  1. Hub­s­pot: Hub­s­pot hat den eNPS genutzt, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern und die Mit­ar­bei­ter­bin­dung zu ver­bes­sern. Sie haben eine Umfra­ge durch­ge­führt, um Feed­back von ihren Mit­ar­bei­tern zu erhal­ten und ihre Beden­ken und Anlie­gen zu ver­ste­hen. Basie­rend auf den Ergeb­nis­sen haben sie Ände­run­gen an ihrer Arbeits­um­ge­bung vor­ge­nom­men, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern.
  2. Ado­be: Ado­be hat den eNPS genutzt, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern und die Mit­ar­bei­ter­bin­dung zu ver­bes­sern. Sie haben eine Umfra­ge durch­ge­führt, um Feed­back von ihren Mit­ar­bei­tern zu erhal­ten und ihre Beden­ken und Anlie­gen zu ver­ste­hen. Basie­rend auf den Ergeb­nis­sen haben sie Ände­run­gen an ihrer Arbeits­um­ge­bung vor­ge­nom­men, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern.
  3. Out­back Team Buil­ding and Trai­ning: Out­back Team Buil­ding and Trai­ning hat den eNPS genutzt, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern und die Mit­ar­bei­ter­bin­dung zu ver­bes­sern. Sie haben eine Umfra­ge durch­ge­führt, um Feed­back von ihren Mit­ar­bei­tern zu erhal­ten und ihre Beden­ken und Anlie­gen zu ver­ste­hen. Basie­rend auf den Ergeb­nis­sen haben sie Ände­run­gen an ihrer Arbeits­um­ge­bung vor­ge­nom­men, um das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter zu för­dern

Her­aus­for­de­run­gen und Lösun­gen

Die Imple­men­tie­rung des Employee Net Pro­mo­ter Score ist jedoch nicht ohne Her­aus­for­de­run­gen. Eini­ge Unter­neh­men sto­ßen auf Wider­stand sei­tens der Mit­ar­bei­ter, die befürch­ten, dass ihre Ant­wor­ten nicht anonym blei­ben. Ande­re ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, wie sie auf das Feed­back reagie­ren und sinn­vol­le Ver­än­de­run­gen her­bei­füh­ren kön­nen. Erfolg­rei­che Unter­neh­men fin­den Wege, die­se Her­aus­for­de­run­gen zu über­win­den, indem sie offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le auf­recht­erhal­ten, die Anony­mi­tät gewähr­leis­ten und eine kla­re Stra­te­gie zur Umset­zung des Feed­backs haben.

Kri­ti­sche Betrach­tung des eNPS

Der Employee Net Pro­mo­ter Score ist ein wert­vol­les Instru­ment, aber wie jede Metrik hat auch der eNPS sei­ne Gren­zen. Eine kri­ti­sche Betrach­tung kann hel­fen, ein voll­stän­di­ge­res Bild davon zu bekom­men, wie der eNPS am bes­ten in einem umfas­sen­de­ren Sys­tem zur Mes­sung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung ver­wen­det wer­den kann.

Vor- und Nach­tei­le

Vor­tei­le:

  • Ein­fach­heit: Der eNPS ist ein­fach zu ver­ste­hen und zu berech­nen, was die Akzep­tanz erleich­tert.
  • Schnel­les Feed­back: Durch sei­ne Ein­fach­heit ermög­licht der eNPS eine schnel­le Erfas­sung der Mit­ar­bei­ter­stim­mung.

Nach­tei­le:

  • Ober­fläch­lich­keit: Der eNPS erfasst nur eine Facet­te der Mit­ar­bei­ter­erfah­rung und kann wich­ti­ge Details über­se­hen.
  • Feh­len­de Tie­fe: Im Gegen­satz zu umfas­sen­de­ren Befra­gun­gen bie­tet der eNPS kei­ne detail­lier­ten Ein­bli­cke in spe­zi­fi­sche Berei­che der Unzu­frie­den­heit.

Gemein­sa­me Miss­ver­ständ­nis­se

Es gibt auch eini­ge Miss­ver­ständ­nis­se bezüg­lich des eNPS, ein­schließ­lich der Idee, dass ein hoher eNPS not­wen­di­ger­wei­se eine her­vor­ra­gen­de Unter­neh­mens­kul­tur anzeigt. Ein hoher eNPS ist ermu­ti­gend, aber er soll­te nicht iso­liert betrach­tet wer­den, son­dern in Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Metri­ken und Feed­back-Tools, um ein voll­stän­di­ge­res Bild der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung zu erhal­ten.

Zukunft des Employee Net Pro­mo­ter Score

In einer sich schnell ver­än­dern­den Arbeits­welt bleibt die Mes­sung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung eine kon­stan­te Not­wen­dig­keit. Der eNPS wird wahr­schein­lich wei­ter­hin eine Rol­le spie­len, aber sei­ne Anwen­dung könn­te sich mit neu­en Trends und Tech­no­lo­gien wei­ter­ent­wi­ckeln.

Trends und Ent­wick­lun­gen

Die zuneh­men­de Digi­ta­li­sie­rung und der Ein­satz von Big Data und Ana­ly­tik könn­ten die Art und Wei­se, wie der eNPS erho­ben und ana­ly­siert wird, ver­än­dern. Unter­neh­men könn­ten in der Lage sein, tie­fer gehen­de Ana­ly­sen durch­zu­füh­ren, um die Fak­to­ren zu ver­ste­hen, die den eNPS beein­flus­sen, und maß­ge­schnei­der­te Stra­te­gien zur Ver­bes­se­rung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit zu ent­wi­ckeln.

Die Rol­le von Tech­no­lo­gie bei der Erhe­bung und Ana­ly­se des eNPS

Tech­no­lo­gie kann auch die Erhe­bung des eNPS erleich­tern. Auto­ma­ti­sier­te Umfra­ge­sys­te­me und fort­schritt­li­che Ana­ly­se-Tools kön­nen die Daten­er­he­bung und ‑inter­pre­ta­ti­on beschleu­ni­gen, was den Unter­neh­men ermög­licht, schnel­ler auf das Feed­back der Mit­ar­bei­ter zu reagie­ren und pro­ak­ti­ve Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­um­ge­bung zu ergrei­fen.

Schluss­fol­ge­rung

Der Employee Net Pro­mo­ter Score (eNPS) ist ein ein­fa­ches, aber mäch­ti­ges Instru­ment zur Mes­sung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung. Durch sei­ne ein­fa­che Fra­ge­stel­lung und Berech­nung ermög­licht er Unter­neh­men, schnell einen Ein­blick in die all­ge­mei­ne Stim­mung am Arbeits­platz zu bekom­men. Wäh­rend der eNPS eini­ge Nach­tei­le hat, ins­be­son­de­re sei­ne Ober­fläch­lich­keit und den Man­gel an detail­lier­ten Ein­bli­cken, bleibt er eine wert­vol­le Metrik, die, wenn sie rich­tig ange­wen­det wird, Unter­neh­men dabei hel­fen kann, eine posi­ti­ve Arbeits­kul­tur zu för­dern und lang­fris­ti­gen Erfolg zu erzie­len.

FAQs

Was sind die größ­ten Vor­tei­le des eNPS?

Der eNPS ist ein­fach zu ver­ste­hen und zu imple­men­tie­ren, bie­tet schnel­les Feed­back und kann Unter­neh­men hel­fen, die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit zu über­wa­chen und Ver­bes­se­rungs­be­rei­che zu iden­ti­fi­zie­ren.

Wie wird der Employee Net Pro­mo­ter Score berech­net?

Der eNPS wird durch die Beant­wor­tung einer ein­zi­gen Fra­ge ermit­telt: “Wie wahr­schein­lich ist es, dass Sie Ihren Arbeit­ge­ber einem Freund oder Kol­le­gen wei­ter­emp­feh­len wür­den?” Die Ant­wor­ten wer­den auf einer Ska­la von 0 bis 10 bewer­tet und die Befrag­ten in Pro­mo­to­ren, Pas­si­ve und Kri­ti­ker ein­ge­teilt. Der eNPS wird dann berech­net, indem der Pro­zent­satz der Kri­ti­ker vom Pro­zent­satz der Pro­mo­to­ren sub­tra­hiert wird.

Wie häu­fig soll­te der eNPS erho­ben wer­den?

Die Fre­quenz der eNPS-Erhe­bung kann vari­ie­ren, aber vie­le Unter­neh­men füh­ren sie quar­tals­wei­se, halb­jähr­lich oder jähr­lich durch, um Trends zu ver­fol­gen und die Aus­wir­kun­gen von Ände­run­gen zu mes­sen.

Wel­che ande­ren Metri­ken kön­nen neben dem eNPS ver­wen­det wer­den?

Ande­re Metri­ken umfas­sen den Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heits­in­dex, 360-Grad-Feed­back, Mit­ar­bei­ter­be­fra­gun­gen und Pul­se-Umfra­gen, die alle unter­schied­li­che Ein­bli­cke in die Mit­ar­bei­ter­erfah­rung bie­ten kön­nen.

Wie kann der eNPS effek­tiv in die Unter­neh­mens­stra­te­gie inte­griert wer­den?

Der eNPS soll­te als Teil einer umfas­sen­de­ren Stra­te­gie zur Mes­sung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und ‑bin­dung betrach­tet wer­den. Unter­neh­men soll­ten eine kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on und Feed­back-Schlei­fen eta­blie­ren, um die Ergeb­nis­se des eNPS zu nut­zen und Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­um­ge­bung zu ergrei­fen.

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Der Autor

Tim Ehling

Tim Ehling

Tim Ehling ist der geschäftsführende Inhaber von die mainagentur GmbH, einer Agentur, die sich auf Webdesign und technische Unterstützung spezialisiert hat.

Neben seiner Tätigkeit bei der mainagentur war Tim Ehling auch in verschiedenen leitenden und führenden Positionen tätig, unter anderem bei der Fraport AG, dem Betreiber des Frankfurter Flughafens.